Weil ihr Song „Jungle Drum“ in der Finalshow von „Germany’s Next Topmodel“ lief, kennen jetzt auch alle Teenies in Deutschland die hochtalentierte Isländerin. Die 32-Jährige blickt bereits auf eine bewegte Popkarriere zurück: Sie war Mitglied bei GusGus, steuerte einen Song zum „Der Herr der Ringe 2“-Soundtrack bei und gewann einen Grammy für die Komposition des Kylie-Minogue-Hits „Slow“. Vor allem aber ist „Jungle Drum“ eine falsche Fährte: Ein Großteil ihres musikalischen Katalogs ist bei Weitem nicht so ausgelassen und unbeschwert. Vielmehr beherrscht sie wie kaum eine zweite zeitgenössische Popsängerin die hohe Kunst der Melancholie, die sie live mit skurrilen Ansagen oder plötzlichen Lachanfällen konterkariert.

Video-Tipp: „Jungle Drum“ von Emiliana Torrini