Wer ein loses Mundwerk und eine flinke Zunge derart zweideutig im Namen trägt, kann eigentlich nur unter die Rapper gehen. Volltreffer: Die Cunnin-Lynguists gelten seit Jahren als HipHop-Ausnahmeerscheinung auf Platte und Bühne, die fernab von „East Coast versus West Coast“-Gedisse operiert und sich lieber über Einflüsse aus Blues, Rock oder Folk hermacht. Klingt seltsam? Na hoffentlich, schließlich ist die Truppe aus Kentucky nicht umsonst ein Paradebeispiel alternativer HipHop-Kultur. Ähnlich gerühmt sind übrigens die Konzerte der gerissenen Rapper, bei denen der Southern Boom-Bap, wie sie ihre Musik selbst bezeichnen, gern mal mit spontanen Improvisationen oder Performance-Einlagen gewürzt wird. Kentucky Kopfnicken – oder so.

Video-Tipp: „K.K.K.Y.“ von CunninLynguists