Pipi ist kein Mann verschlüsselter Botschaften. Dass er vom herrschenden System nicht viel hält, wird in seinen Songs schnell klar. Seine erste Band nannte er Ska-P, seine Zweitband The Locos, also die Verrückten: Da weiß jeder sofort, dass kein Softpop zu erwarten ist, sondern wütend und mit der Brechstange gespielter Ska- Punk. Als sich Ska-P auflösten, legte Pipi keine schöpferische Pause ein, um etwa seine beeindruckende Tattoo-Sammlung zu pflegen. Pipi scharte neue Musiker um sich, die nahtlos an den Rebellen-Offbeat von Ska-P anknüpften. Keine Atempause, Geschichte wird gemacht. Da Ska-P sich doch wieder zusammenrauften, tourt er nun mit zwei Bands in Sachen Ska-Punk durch die Lande. Gut für alle Two-Tone-Fans, die eine irre Show mit Kostümwechsel und halsbrecherischen Bühnenstunts erwartet.