Mit Nellee Hooper zusammen produzierte sie ihren ersten internationalen Solo-Erfolg „Human Behaviour“, dem im Juni 1993 ihr Solo-Debütalbum folgte, welches den schlichten Namen „Debut“ trug. Vom New Musical Express als „Album des Jahres“ betitelt, erreichte es Platin-Status in den Vereinigten Staaten. 1994 kehrte sie zurück ins Studio, um an ihrem nächsten Album zu arbeiten. Im darauf folgenden Jahr war das Album Post fertiggestellt und erschien im Juni. Es erreichte den zweiten Platz in den britischen Charts und erhielt wiederum Platin-Status in den Vereinigten Staaten. 1997 stellte Björk Ihr Album „Homogenic“ in Spanien fertig. In stilistischer Hinsicht ist es ein sehr extrovertiertes Album, das einen großen Teil der emotionalen Seite Björks preisgibt. Family Tree, eine Art „Greatest Hits-Box“, erschien 2003 und enthielt CDs und DVDs, welche die verschiedenen Schaffensphasen aus den ersten 10 Jahren ihrer Solokarriere nachzeichneten.

Im August des Jahres 2004 erschien dann das Album Medúlla. Nach Angaben Björks war das Ziel, von den klanglich immer epischer werdenden Vorgängeralben auf den absoluten Kern der Musik zu stoßen: die menschliche Stimme. Mitten in den Arbeiten am Album entschied Björk folgerichtig, dass es am besten ist, wenn die einzelnen Lieder nur aus Gesang bestehen und entfernte beinahe alle vorherige Instrumentierung daraus. Im August 2004 sang Björk das Lied „Oceania“ vom Album Medúlla während der Eröffnungszeremonie der Olympischen Sommerspiele 2004 in Athen. Nach der Tsunami-Katastrophe in Südostasien startete Björk das Projekt „Army of Me-Xes“, in dem sie ihre Fans und Musiker dazu aufrief, den Erfolg „Army of Me“ von 1995 zu remixen. Mit den ihrer Meinung nach 20 besten der insgesamt 600 Einsendungen wurde ein neues Album veröffentlicht.

2005 erschien mit „The Music from ‚Drawing Restraint 9′“ ein Soundtrack, den Björk für den gleichnamigen Film ihres Lebensgefährten Matthew Barney komponiert hatte. Im Mai 2007 erschien dann Björks sechstes Studioalbum Volta.

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