Zu Anfang hieß das dänische Quartett Nirvana. Das war 1991 und zeitgleich gab es eine Band aus Seattle, die den Namen in den Folgejahren erfolgreich für sich beanspruchte. Ansonsten hätte Nirvana wohl heute statt für Grunge für Indierock gestanden, der Pop und Experiment melodisch eint. Ihre Lieder treiben oft elektronisch an, machen dezent mit verzerrten Gitarren Druck und werden von der hohen Stimme von Kasper Eistrup getragen. Live schätzen die vier zudem verspielte Improvisationen, um im nächsten Moment zu empfänglichen Passagen zurückzufinden. Sie verstehen sich als vielseitige Rock-Entertainer, die es gern krachen lassen, bevor die Streicheleinheiten verteilt werden. Mit dabei sind die Hamburger Senkrechtstarter Tusq.

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