Das Quartett Malajube ackert unermüdlich, die Musiker vernachlässigen Familie und Freundeskreis, um monatelang auf Tour zu gehen. Mit ihrem Album „Trompe L’Oeil“ waren sie zwei Jahre lang unterwegs. Nach so vielen Auftritten hassten die Kanadier viele ihrer melodisch verspielten Songs, zogen sich zurück und nahmen für die nächste Erdumrundung die Platte „Labyrinthes“ auf. Sie ist wie gemacht für Ausdauerkonzerte, denn die stets experimentierfreudigen Indierocker haben ihre Vorliebe für epischen Progrock entdeckt und den mit süßem Folkpop vereint. Live schwanken sie unberechenbar zwischen ausgelassener Fröhlichkeit und psychedelischem Wahnsinn. Als zuckersüße Konstante dient ihnen mehrstimmiger französischer Gesang – und Refrains, die auch Nichtkennern schnell im Gedächtnis bleiben.

Video-Tipp: „Le Crabe“ von Malajube