Angetrieben von Bässen und Beats wippt der vielseitig begabte Herr aus dem englischen Bristol vor seinem Mikrofon unaufhörlich auf und ab. Schüttelt seinen Kopf und gibt sich mit geschlossenen Augen rauschartig seinen einzigartigen Klanggebilden hin. Denn auch die Stücke auf Trickys achtem Studioalbum „Knowle West Boy“, das auch den Soundtrack zu seinem ersten Undergoundfilm „Brown Punk“ bildet, spielen mit den Genres und überraschen mit unerwarteten Wendungen. So bastelt Adrian Thaw Einflüsse aus Reggae, Punkrock, Dub und HipHop zu kraftvollen tanzbaren Tracks zusammen. Nicht umsonst wird Tricky als Vorreiter des TripHops gefeiert – wenn dieses eine Wort seinen vielfältigen Sound überhaupt einfangen kann.

Video-Tipp: „Evolution Revolution Love“ von Tricky