Eins muss man Rea Garvy lassen: Die Rolle als Weltverbesserer hat er sich verdient. Für sein soziales Engagement heimste er sogar erst kürzlich einen Preis ein. Musikalische Auszeichnungen hingegen sind deutlich weniger geworden.Vielleicht liegt es daran, dass man dem grüblerischen Rea einfach nicht mehr ganz so gerne zuhören mag. Zu viel Pathos, zu viel Schnulz.Von allem einfach zu viel.Wenn er mit akkurat frisierter Mähne sanft wie ein Schmusekätzchen einem die ewig gleichen Softrockballaden wie „Moments Like This“ vorjammert, möchte man ihn am liebsten schütteln und „Jetzt leg mal richtig los!“ entgegenbrüllen. Bei Reamonn bekommt man den immergleichen typischen Sound serviert. Doch diesen schätzen ihre Fans über alles.

Video-Tipp: „Serpentine“ von Reamonn