Acht Monate segelten Alaina Moore und Patrick Riley alias Tennis an der Nordatlantikküste herum. Dabei ließen sie sich nicht nur den Wind um die Nase wehen und die Sonne auf den Bauch scheinen, sondern gleich auch zu ein paar wunderschönen Songs inspirieren. „Marathon“ dürfte der bekannteste unter ihnen sein, der in den letzten Monaten auf jedem halbwegs kredibilen MP3-Blog lobend angepriesen wurde. Nun kommen beide zum ersten Mal auf Deutschland-Tour. Moores sehnsüchtiger Gesang, der an Girl-Groups der 50er- und 60er-Jahre erinnert, und der harmonische Mix aus Lo-Fi, Surf- und Indiepop lassen einen ins Grübeln kommen. Soll man dazu jetzt träumen oder tanzen? Eine Frage, die heute jeder für sich selbst beantworten sollte.