Mit The Dresden Dolls bewegt sich Amanda Palmer fotogen und gut geschminkt seit Jahren zwischen den musikalischen Extremen Riot Punk und deutscher Cabaret-Musik der zwanziger Jahre. Zu Letzterem schnippt das Publikum seine Finger, wenn die 31-Jährige auf Solotour kommt. Der bekennende Fan von Bertolt Brecht und Günter Grass spielt nicht nur mit geistiger Erotik, sondern beschwört bei seinen Konzerten die Sexyness der Revue-Tänzerinnen in den Tanzsalons der Weimarer Republik. Ihre Show kommt mit weniger Glamour aus und zeigt Amanda Palmer als todessehnsüchtige Chanteuse am Piano. Apropos: Ihr erstes Album heißt „Who Killed Amanda Palmer?“ – in Anlehnung an die berühmte Filmleiche Laura Palmer aus „Twin Peaks“.

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