Seidenmatt kreiert Musik, die zum Teil von Bands wie Mogwai oder Sigur Ros beeinflusst ist. Schon seit dem ersten Album wurde synonym für den Bandnamen die Abkürzung SDNMT verwendet, die sich spätestens mit dem dritten und aktuellen Album im allgemeinen Gebrauch durchgesetzt hat.

Seidenmatt wurde 2001 von Jan (Gitarre), Florian (Schlagzeug), Martin (Bass) und Matthias (Samples) in Berlin gegründet. Die Band hat sich dem Postrock verschrieben: die besonders rhythmisch orientierte und harmonielastige Musik entfaltet sich nicht selten in überlangen Songs, in denen klangliche Dynamik und scheinbar monumentale Steigerungen beliebte Stilmittel sind.

Ursprünglich wurde ausschließlich Instrumentalmusik gespielt, so auch auf dem Debut Wasserluft (2003). Zu dieser Zeit tourte Seidenmatt mit bekannten Bands wie Amplifier. Im Jahr 2004 wurde eine Split-10″ zusammen mit der Schweizer Postrock-Band Honey for Petzi aus Lausanne herausgegeben. Bereits auf dem Nachfolger des Debutalbums, If you use this software often – buy it (auch: IYUTSO-BI, 2005), wurde jedoch mit Gesang experimentiert. Zu diesem Zeitpunkt wurde dieser noch von Felix Räuber, dem Sänger der Dresdner Band Polarkreis 18 (mit der man auch zusammen Konzerte gab), beigesteuert.

Auf dem Album „The goal is to make the animals happy“, das im September 2007 veröffentlicht wurde, hat der Gesang nochmals an Einfluss gewonnen. Seit 2007 singt jedoch Sebastian, der zudem – ebenso wie bei Kate Mosh – Gitarre und Keyboard spielt. Im Gegensatz zu den beiden Vorgängeralben sind die Songs weniger ausufernd, teilweise deutlich kürzer. Zusätzliche Akzente bei den Aufnahmen setzten Gastspieler mit Horn, Trompete und Cello. Laut eigenen Angaben wurde der Bandname mit der Albumveröffentlichung von Seidenmatt auf SDNMT geändert.