Mit ihrem ersten und einzigen Hit „How To Safe A Life“ wollten The Fray 2005 das amerikanische Gegenstück zu Coldplay werden. Dabei war Bandleader Isaac Slade alles, nur kein zweiter Chris Martin. Und auch das nachfolgende Album „The Fray“ vom März 2009 erlebte eine klassische Bauchlandung: Es verschimmelte in den Regalen, die Kritiken waren vernichtend, das erhoffte Airplay blieb aus. Was das gesichtslose Gespann aus Colorado nicht daran hindert, ein halbes Jahr später erneut durch die Clubs zu tingeln. Mit Pianopop, der an Beliebigkeit und Bombast kaum zu übertreffen ist, und von Begegnungen mit Gott sowie der großen Liebe erzählt. „Dinge, mit denen sich wirklich jeder identifizieren kann“, philosophiert Isaac. Dem ist nichts hinzuzufügen.

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