1987 erschien das Debüt Honor Among Thieves mit dem kleinen Hit Gettysburg. Der Track wird von Dave Kincaids Stimme geprägt, die bis heute eins der wichtigsten Markenzeichen der Band ist. Anfang 1989 begannen die Brandos ihr zweites Album aufzunehmen, das Trial By Fire heißen sollte. Die Band verlor allerdings den Plattenvertrag mit RCA/BMG und das Album erschien 1990 lediglich als Promocassette. 1992 wurde nun offiziell das zweite Album Gunfire At Midnight veröffentlicht, wenn auch nur in Europa. Auch hier dominieren geradlinige Rocksongs.

1994 kam mit The Light Of Day das dritte Album der Brandos heraus, auf dem auch einige Countryeinflüsse auszumachen sind. Auf der anschließenden Tour wurde das Live-Album In Exile – Live mitgeschnitten, welche im darauffolgenden Jahr veröffentlicht wurde. 1996 präsentierte sich das Quartett auf der Pass The Hat – CD wieder rockiger. 1998 erschien das Album Nowhere Zone, auf dem sich hauptsächlich ältere, unveröffentlichte Songs, sowie Coverversionen von CCR, Conway Twitty und Patsy Cline befinden.

Wie jedes Jahr tourten die Brandos auch 1999 durch Europa. Ihr Loreley-Auftritt wurde vom WDR aufgezeichnet, sowie von der Band auch auf CD veröffentlicht. Außerdem erschien eine Contribution – Best of-Compilation. Danach wurde es etwas still um die Band. Ebenso zog sich die Veröffentlichung eines neuen angekündigten Studioalbums (besonders für die Fans) fast endlos hin. Erst Anfang Dezember 2006 erschien mit Over The Border dann das neue Album, verbunden mit einer Europa-Tour. Von dem ursprünglichen Line-Up sind 2006 nur noch Dave Kincaid und Ernie Mendillo übrig. Auf der Platte „Over The Border“ sind ansonsten Gastmusiker wie Drummer Dennis Diken von The Smithereens beteiligt.