James Newell Osterberg begann seine musikalische Laufbahn 1962 als Schlagzeuger bei den „Iguanas“, davon leitet sich auch sein Spitzname „Iggy“ ab. 1967 gründete er mit Ron Asheton, Scott Asheton sowie Dave Alexander die Band „The Stooges“. Iggy Pop trat als Sänger zumeist mit nacktem Oberkörper auf und spielte eine elektrisch verstärkte Ukulele. Der Gruppenname wurde in Anlehnung an die damals populäre US-amerikanische Fernsehserie „The Three Stooges“ gewählt. Iggy & The Stooges veröffentlichten drei offizielle Alben, welche mit ihrer radikalen Rockmusik um Jahre voraus die Atmosphäre des Punk exakt vorausahnte. Zeit ihres Bestehens waren The Stooges eine von einem Minderheitenpublikum geschätzte Gruppe, die aber die kommerziellen Erwartungen ihrer Plattenfirmen nicht erfüllen konnte. Mit ihrer für die damalige Zeit extremen Musik wurde sie von einem breiten Massenpublikum nicht akzeptiert. Die Band löste sich 1974 auf. Iggy Pop geriet wie ein Großteil der Stooges aufgrund eines exzessiven und selbstzerstörerischen Lebensstils in die Alkohol- und Drogen-Abhängigkeit. Erst die Bemühungen seines Mentors David Bowie, der mit ihm 1976 nach West-Berlin ging und ihm einen neuen Plattenvertrag bei RCA vermittelte, verhalfen Iggy Pop 1977 mit „The Idiot“ zu einem Comeback. Aufgrund der Coverversion von „China Girl“ von David Bowie, das er 1976 mit Bowie zusammen geschrieben hatte, kam Iggy Pop wieder zu beträchtlichen Tantiemen.

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2002 kam es zu einer Reunion von Iggy Pop & The Stooges. Im März 2010 wurde Iggy Pop in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.

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