Derzeit erobern Interpreten die Charts, deren Sound in der Mainstream-Clubkultur Europas beheimatet ist. Auch Pendulum gehören dazu, denn sie sind keine herkömmliche Rockband, sondern ein Quintett, das Drum’n’Bass und Electro mit Metal vereint. Ihr aktuelles Album „Immersion“ landete in Großbritannien gleich auf Platz eins, und dank deftiger Sounds machen sie live Kollegen wie The Prodigy mächtig Konkurrenz. Allerdings nur deshalb, weil ihre Bass- und Beatgewalt kein Entkommen zulässt. Denn in puncto Show sind sie weit davon entfernt, genial zu sein. Auf der Bühne hüpft Sänger Rob Swire im Minutentakt klischeehaft in die Luft, und die Band versteckt sich hinter einem Bombastsound, der auf Dauer das Trommelfell mehr reizt statt streichelt.

Video-Tipp: „Slam“ von Pendulum