Codes In The Clouds stammt aus England und führt Ähnliches im Schilde wie pg.lost. Braucht die Welt eigentlich noch mehr Postrockbands, möchte man sich fast fragen? Doch beweisen die Briten, dass sie diesem Genre in Reife und Breite noch einiges schenken können. In nur fünf Tagen haben sie ihr Album aufgenommen, welches durchweg von der Kritik zum Phänomen geadelt wurde: Ambiente, Schönheit und herzergreifende Tragik, welche auf dem Liebhaberlabel Erased Tapes veröffentlicht wurde. Letztlich sind es doch immer wieder dieselben Filme und Bilder, die das Herz berühren – und das ist auch gut so. Überrascht ist man dann trotzdem. Man möchte Dirk von Lotzows Zitat fast umwandeln: „Es gibt nicht cool oder uncool, sondern wie man sich fühlt.“