Bis vor Kurzem waren die Konzerte der britischen Band Fujiya&Miyagi eigentlich nicht viel mehr als ein fantastisches, live gespieltes DJ-Set mit Gesangseinlagen. Die charmanten Jungs aus Brighton bereiteten mit Elektronik, Bass und Gitarre einen Mix, der zwischen Neo-Disco, Krautrock und Soul einzuordnen war. Das tun sie zwar immer noch, und doch hört es sich anders an. Weil Frontmann David Best häufiger singt. Weil er sein Talent als Texter stärker einsetzt, wie das aktuelle Album „Lightbulbs“ zeigt. Und weil auf der Bühne nun auch noch ein Schlagzeug den Takt vorgibt. Deshalb wirken Fujiya&Miyagi heute wie eine ungewöhnliche Indierockband, die sich das Ziel gesetzt hat, lieber mit dem Publikum zu tanzen, als von ihm angestarrt zu werden.

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