Die erst 2009 gegründete Band hat sich schnell prominente Fans erspielt. Interpol, die New Yorker Meister des düsteren Indierock, haben sie schon bei diversen Konzerten als Vorband eingeladen. Die Kombination ist interessant. Denn würden Interpol ebenfalls aus dem sonnigen West Palm Beach stammen und sich dem Surfen verpflichtet fühlen, würde ihre Musik wohl ähnlich klingen. Surfer Blood machen Surf-Rock mit einem düsteren Unterton, klingen nach Strand, aber eher bei schlechtem Wetter. Schließlich ist beim Surfen gutes Wetter etwas Schönes, die richtigen Wellen aber viel entscheidender. Und die stehen die fünf mit ihren psychedelischen Gewitterwolken aus rauen Gitarren und satten Drums geradezu meisterhaft. Das wird ein bittersüßer Ritt.

Video-Tipp: „Swim“ von Surfer Blood