„Yes, we Ken!“ lautet das clevere und zeitgenössische Motto des nordrhein- westfälischen Trios. Auf der Spielwiese der deutschen Indie-Rockbands tummeln sie sich seit mehreren Jahren und zählen zu den Lieblingen unter Kritikern, während die große Masse ihre verspielten Songs noch viel zu häufig höflich ignoriert. Vielleicht liegt es an der unentschlossenen Genre-Vielfalt, mit der Ken dem perfekten Popsong hinterherjagen: Ihre mehrstimmigen Ohrwurm-Hymnen garnieren Ken auch auf der Bühne immer wieder mit Ausflügen in den Space-Rock, Post-Punk oder gar Electronica. Als Zuschauer sieht man eine Band, deren Songs sich mehr und mehr zu einer großen, wuchtigen Soundwoge aufbauen. Man wirft die Hände in die Luft und ruft: „Yes, you can!“