Er konnte gar nicht untergehen. Die Stimme von Sivert Høyem zählt zu den schönsten, berührendsten und unkaputtbarsten im Rock’n’Roll, seit der Norweger sie seiner Band Madrugada lieh. Die ist nach dem Tod des Gitarristen und Freundes Robert Burås vor drei Jahren Geschichte und süße Erinnerung, weshalb Høyem neue Töne für sein musikalisches Umfeld ausgesucht hat. Psychedelic und Stoner Rock sind ebenso passé wie der Blues, lieber sonnt sich der 34-Jährige auf seinem jüngsten Album „Moon Landing“ in beinahe konventionellem Songwriting und dem weniger schwermütigen Einsatz seiner extraordinären Stimme. Auf Tour bleibt Høyem vor seiner vierköpfigen Band „The Volunteers“ Protagonist und Klassenbester seines Genres.

Video-Tipp: „Moon Landing“ von Sivert Høyem