Madonna gehört zu ihren größten Fans. Mit einem gemeinsamen Auftritt bei „Live Aid“ verhalf sie dem Gypsy-Punk-Orchester zu einem Massenpublikum. Das begeistert die Band um den mit Schnurrbart aufgepimpten Frontmann Eugene Hütz mittlerweile auch locker alleine. Denn die achtköpfige Multikulti-Combo hat sich den Ruf erspielt, Liveshows zu wilden, chaotischen Trinkfesten werden zu lassen. Für den Gute-Laune-Sound sorgen dabei Pflichtinstrumente wie Fidel, Akustikgitarre und Akkordeon sowie Hütz‘ unorthodoxe Storytelling-Vocals. Das alles erinnert ein bisschen an ukrainischen Karneval – nur ohne Reue, so Hütz: „Unsere Party hinterlässt dich nicht mit einem Hangover, sondern vielem,worüber du nachdenken kannst.“

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