Mehr Lebensfreude als Tracy Chapman, mehr Tiefgang als Macy Gray, und schönere Dreadlocks als Whoopi Goldberg: In Frankreich müsste man solche Vergleiche nicht bemühen, dort ist die nigerianische Sängerin Asa längst ein Star. Soul, Funk, Reggae – aus diesen Genres bedient sich die 28-Jährige, doch keines will so ganz passen. Am ehesten darf man das, was Asa zum Unikat macht, als exotisches Singer-Songwritertum ohne Brimborium bezeichnen. Wenn die 28-Jährige mit Akustikgitarre auf ihrem Barhocker sitzt, ist ihr die Aufmerksamkeit des Publikums dennoch gewiss. Denn die warmen Songs, die sie auf englisch und ihrer Muttersprache Yoruba singt, klingen trotz sonniger Note wie intime Geständnisse, in denen sie Frieden und Glück herbeisehnt.

Video-Tipp: „Be my man“ von Asa