An alle 20-jährigen Indie-Hipster da draußen: Eure Bands sind der blanke Rotz, und zwar durch die Bank. Nun, da wir das geklärt hätten, kommen wir zu The Hold Steady. Hier haben wir vier Typen kurz vor 40. Sie hören sich an wie eine amphetamingesteuerte Version der frühen E-Street Band: altmodisch, aber immer voll auf die Zwölf. Der kleine Typ mit der Hornbrille heißt Craig Finn. Er singt über das Leben in Bars und Clubs, als würde er kein anderes kennen. Seine Zeilen klingen wie die eines modernen Arthur Rimbaud: lebenshungrig, selbstzerstörerisch und gleichzeitig desillusioniert. Diese Band ist die Essenz von Rock’n’Roll.Viel mehr als, sagen wir mal,The Killers.Aber das mit den jungen Bands war natürlich nicht so gemeint. Viele von denen sind wirklich gut.

Video-Tipp: „Chips Ahoy“ aus dem Album „Boys and Girls in America“