Vor vierzehn Jahren trat der US-Amerikaner Ry Cooder eine Erfolgsgeschichte los, als er in Kuba mit steinalten Musikern eine Band gründete, ein Album aufnahm und 1999 seinen Freund Wim Wenders zum Dreh eines Dokumentarfilms einlud. Plötzlich tanzte die ganze Welt zu Salsa, Rumba und Cha-Cha-Cha. Und die Begeisterung für den karibischen Schwoof der Seniorenriege lässt nicht nach – auch wenn etliche Original-Mitglieder mittlerweile verstorben sind. Mit dem Gitarristen Manuel Galban und der Sängerin Omara Portuondo verbleiben zwei Urgesteine in der 15-köpfigen Truppe, die bis heute authentisch karibisches Flair verbreitet und auf unsentimental anrührende Weise für Castros Inselreich wirbt.

Video-Tipp: „Chan Chan“ vom Buena Vista Social Club (Live in Amsterdam)