Die Zeiten, da Norman Palm mit überdimensional großer Brille auf der Bühne stand, auf seiner Akustikgitarre die umwerfend schönen Lieder seines Debüts „Songs“ spielte und dabei so verloren-aufgeregt wirkte wie ein Erstklässler bei seiner Einschulung, gehören der Vergangenheit an. Mittlerweile hat der Wahlberliner nicht nur gelernt, mit seiner Schüchternheit zu kokettieren, sondern sich für die Tour zum zweiten Album „Shore To Shore“ auch die Unterstützung zweier befreundeter Musiker gesichert. Um die instrumentale Kraft einer karibischen Steelpan, analogen Mini-Synthesizern sowie elektrischer Gitarre verstärkt, bleiben seine Konzerte zwar so intim und seelenrührend wie in den Anfangstagen, gewinnen aber darüber hinaus an Substanz.

Video-Tipp: „Girls Just Wanna Have Fun“ von Norman Palm