Manche Bilder prägen sich ein: wie das der muskulösen PJ Harvey im glitzernden Mini-Paillettenkleid. Dazu trug die Amerikanerin ihre Gitarre wie eine Handfeuerwaffe. Ganz gleich ob Harvey mit blutrotverschmiertem Mund alte Songs wie „Man-Size“ durchleidet oder in ruhigen Momenten auf einmal schutzbedürftig wie Prinzessin Lillifee wirkt: Stets kann man die Augen nicht von ihr nehmen, diesem Inbegriff weiblicher Coolness und Selbstbestimmtheit. Auch wenn sich die 41-Jährige heutzutage den Kopf über die politische Lage in ihrer Heimat England zerbricht – ihre Konzerte werden nie den Stempel „pädagogisch wertvoll“ erhalten. Dazu ist Harvey viel zu unkontrolliert und verflucht auch schon mal öffentlich zahlende Gäste, wenn die ihrer Meinung nach zu laut quatschen.

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