Als DJ kennt Anders Trentemøller keine Berührungsängste, unterzieht Songs von The Stooges bis Bruce Springsteen seinem eigenen Finish und zerstört dabei rigoros die in ihn gesetzten Erwartungen. Bei seinen Konzerten setzt der Däne weniger auf Clubsounds, sondern webt dichte, melancholische Klangteppiche und dunkel gefärbte Soundlandschaften. So auch auf seinem neuesten Album „Into The Great White Yonder“; als Einflüsse nennt er Mazzy Star, The Cure oder Suicide. Aus ruhigen Momenten entwickelt er auf der Bühne eine Dramatik, die tief unter die Haut geht. Zur Verwirklichung seiner Klangvisionen hat sich Trentemøller dabei eine illustre Musikerschar geholt, zu der auch sein alter Freund, der Designer und Drummer Henrik Vibskov zählt.

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