Nach ihrem letzten Album „Our Love To Admire“ verfolgten Interpol erst einmal andere Projekte. Jetzt kehrten sie nach Besetzungswechsel am Bass und Verstärkung am Keyboard mit einem neuen Album zurück. Live hat sich zum Glück nicht viel verändert. Ihre Songs bleiben schwermütig und rätselhaft. Es geht um Beziehungen, Romantik – und Pathos. Ihre Bühne wird in kühlen Farben beleuchtet, die Herren tragen ihre Hosen am liebsten schwarz und elegant mit dunklem Hemd. Exaltierte Gesten und großes Gehabe wird man hier nicht finden. Vom ersten Ton an ziehen einen ihre bassgetriebenen Songdramen in den Bann. Paul Banks singt so elegisch und wehmütig, dass es einem das Herz zerreißt. Ein Abend, der einem noch tagelang durch den Kopf rauscht.

Video-Tipp: „Lights“ von Interpol