Conor Oberst, traurig dreinschauender Sänger der Bright Eyes, hat das Etikett „everbody’s darling“ verdient. Conor Oberst macht Musik, seit er 13 Jahre alt ist. Mit 15 hat er die Band Bright Eyes gegründet. Kein Artikel über Oberst kommt ohne die Bezeichnung „Wunderkind“ aus. Sogar in einen Bestseller hat es Oberst schon geschafft: In Jonathan Franzens „Freiheit“ wird der Besuch eines Bright-Eyes-Konzerts beschrieben. Das wundert nicht – Auftritte der Band machen alle glücklich: Männer singen Zeile für Zeile mit. Mädchen schmachten. Mit dem Werk „The People’s Key“, das entgegen allen wilden Gerüchten nicht die letzte Bright-Eyes-Platte ist, geht die Reise weg vom Folk hin zum Pop. Der Junge mit den traurigen Augen lächelt. Völlig zu Recht.

Video-Tipp: „First Day of My Life“ von Bright Eyes