Das Synthie-Pop-Revival um Hurts und Co macht’s möglich. Nach zehn Jahren melden sich die Pioniere der tanzbaren Computer-Musik mit einem Album namens „Credo“ und einer regelrechten Mission zurück: mit mondäner Kunst dem eintönigen Gegenwartspop einen kräftigen Klecks Farbe aufzutragen. Ein Vorhaben, das The Human League vor allem auf der Bühne umsetzen. Mit einer Revue, die von abenteuerlichen Kostümwechseln und Klassikern wie „Being Boiled“ und „Don’t You Want Me“ lebt und eine perfekt inszenierte, zweistündige Realitätsflucht bietet. „Früher waren wir eine miserable Liveband“, gesteht Mastermind Philip Oakey. „Aber heute würde selbst ich dafür zahlen, um uns zu sehen.“

Video-Tipp: „Don’t You Want Me“ von The Human League