Dumm gelaufen für den „Prince Of Darkness“: Wenn Ozzy Osbourne heute über die Bühne watschelt und unbeholfen seinen Gitarristen an klatscht, dann warten viele Leute darauf, dass der 62-Jährige etwas Ulkiges stammelt oder wenigstens Kleintiere anknabbert. Das liegt an der Doku-Soap „The Osbournes“. Die brachte dem früheren Black-Sabbath-Sänger zwar den dritten Karrierefrühling, gab ihn aber meterweit der Lächerlichkeit preis. Mit bestens bestückter Band inklusive dem neuen Gitarristen Gus G. spielen diese „Osbournes“ alle Vorbehalte aber locker in Grund und Boden. Las-Vegas-Lichtshow, Wasserspritze, Metal-Hits ohne Wenn und Aber. Nur eines fehlt in der bunten Rock-Show: Ex-Gitarrist Zakk Wylde. Schade, er wirkte immer wie einer, der aufpasst, dass niemand über Ozzy lacht.

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