Kein Rumer-Artikel ohne Hinweis auf Elton John und Burt Bacharach. Die beiden lieben Sarah Joyce alias Rumer, die erst im biblischen Musikeralter von 30 Jahren ihr Debüt veröffentlichte. Und seitdem überall dort, wo sie auftritt, Gänsehaut provoziert und Honig in die Luft singt. In sich ruhend, unangreifbar steht sie am Mikrofon, unterstreicht die Nuancen ihrer Songs mit zarten Bewegungen der linken Hand und interpretiert die Stücke, als wären sie jahrzehntealte Klassiker, geschliffen durch die besten Arrangeure und Stimmen des Musikbusiness. Dabei stammen sie fast alle aus der Feder der ehemaligen Popcornverkäuferin, deren jazzig angehauchte Inszenierung ohne falschen Pathos und überflüssige Nebengeräusche jeden mitreißt. Eine Stimme, die Kriege beenden könnte.

Video-Tipp: „Am I Forgiven“ von Rumer