Seine Musik ist aus der Zeit gefallen. Bei Jonathan Jeremiahs Album „A Solitary Man“ weiß man im ersten Moment nicht, ob es nun 2011 oder 1971 erschienen ist. All sein Geld, das er sich auch als Sicherheitsmann in der Wembley Arena verdient hat, steckt er in seine Produktionen. Seine Fans lieben ihn für seine zeitlose Musik, die schlichte Eleganz, den Soul-Schmackes und seine
tiefe Baritonstimme. Wenn man es nicht besser wüsste, würde man sich den Typen als alten, dicken Mann vorstellen und nicht als blassen, schmalen Engländer.

Video-Tipp: „Happiness“ von Jonathan Jeremiah