Wer heitere Zerstreuung sucht, für den sind die Shows von Anja Plaschg eine Qual. Euphorische Momente gibt es keine. Tanzen ist auch nicht angesagt. In sich gekehrt sitzt die Österreicherin am Klavier und versinkt in traurigen Liedern. Manchmal wird sie von Streichern begleitet. Manchmal ist sie allein. Doch trotz gespenstischer Stimmung schaut man ihr fasziniert zu und bekommt eine Gänsehaut. Denn die 22-Jährige geht völlig in ihrer Musik auf. Ihr Inneres liegt offen, und gebannt taucht man mit ihr ab in eine tragisch-magische Welt.

Video-Tipp: „Maybe Not“ von Soap & Skin