Wie ernst kann man The Wave Pictures nehmen? Reichen Witz und Charme für eine tadellose Platte? Bestimmt nicht. Aber glücklosen Romantikern, die sich beim Geschichtenerzählen gern in Alltagssituationen verlieren, kaufen wir schlichtweg alles ab. Die Songs der englischen Band sind schrulliger als nötig, dabei immer unbeschwert mit viel Gitarrengeklimper, Schepperdrums, Zupfbass. Das weinende Auge des verzweifelten Pop-Poeten ist nun einmal halb nass oder eben halb trocken.

Video-Tipp: „Sweetheart“ von The Wave Pictures (Animation von Ben Reed)