Die Band Seeed wurde 1998 in Anlehnung an das Konzept der „Marching Band“ und als „mobiles Reggae-Sondereinsatzkommando“ gegründet. Der Bandname setzt sich aus der Musikrichtung „Sub“, den Anfangsbuchstaben der Sänger-Pseudonyme Enuff, Eased und Ear, sowie der Reggae-Richtung „Dub“ zusammen.

Seeed gewann 2006 den Bundesvision Song Contest mit dem Song „Ding“. 2006 wurde das Album „Next!“ auch in Frankreich, Belgien, Luxemburg, den Niederlanden, Italien, Dänemark, Norwegen, Tschechien, Polen, Ungarn und Portugal veröffentlicht. Der internationale Durchbruch stand bevor.

Ab 2008 ging Mitglied Peter Fox auf Solopfade. Weil Fox der Rummel zu viel wurde, ist er Ende 2009 in den Schoß des Riddim-Kombinats zurückgekehrt. Etwas Besseres konnte den Fans von Seeed gar nicht passieren, galt doch das Dreigestirn nebst seinen acht Musikern als das Nonplusultra deutschen Live-Entertainments. Nach längerer Pause arbeitete die Formation ab Anfang 2010 wieder im Studio an einem gemeinsamen Album. 2012 erschien das vierte Studioalbum „Seeed“, welches bei Veröffentlichung auf Anhieb Platz 1 der deutschen Album-Charts erreichte.

Video-Tipp: „Augenbling“ von Seeed

Als die Berliner einst den Support von Xavier Naidoos Söhnen Mannheims gaben, blamierte sich der Soulman bis auf die Knochen, weil seine Truppe der Vorband nicht das Wasser reichen konnte. Als Seeed vor R.E.M. auf der Kölner Domplatte auftraten, bat Michael Stipe seine Fans um etwas Bedenkzeit, „weil ich nicht weiß, ob es eine wirklich gute Idee ist, nach dieser Band überhaupt noch aufzutreten“. Am Ende eines Seeed-Konzerts hatte man einen Abend, von dem man seinen Kindeskindern noch wird berichten können.

Das Album „Seeed“ exklusiv im Spotify-Stream