1998 wurde Schiller in Hamburg von Christopher von Deylen und Mirko von Schlieffen als Club-orientiertes Musikprojekt ins Leben gerufen. Bereits seit dem Debütalbum „Zeitgeist“ lässt sich der Stil allerdings als sanftere, melodiebetonte elektronische Musik beschreiben, die oft mit teils philosophisch angehauchten Texten von bekannten Synchronsprechern untermalt wird. 2000 nahm von Deylen eine Auszeit und reiste mit seinem Vater von London nach Peking. Die Eindrücke und Erlebnisse wurden im Album „Weltreise“ verarbeitet, das auf Platz 1 der nationalen Charts einstieg. 2003 trennten sich von Deylen und von Schlieffen, seither führt von Deylen das Projekt Schiller allein weiter. Noch im selben Jahr erschien das dritte Schiller-Album „Leben“.

Video Tipp: Schiller – Ruhe

2006 gab es in Berlin am Bebelplatz ein ganz besonderes Schiller-Ereignis: zum 150. Todestag Heinrich Heines trat Schiller zusammen mit dem Filmorchester Babelsberg auf. Zu diesem Anlass hatte Christopher von Deylen zwei neue Lieder komponiert, zu denen Jette von Roth Texte von Heine zitierte. 2013 wurde das Album „Opus“ veröffentlicht, bei dem neben dem deutschen Oboisten Albrecht Mayer die französische Pianistin Hélène Grimaud sowie die russische Opernsängerin Anna Netrebko mitwirkten. Bisher hat sich noch kein anderes Klassik-Debütalbum in Deutschland in der ersten Woche so oft verkauft wie Schillers neueste Platte.

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