Für ihre Tour 2012/2013 versprechen sie wieder ein Spektakel getreu dem Motto „Aliens und Kung-Fu“. „Diese Tour wird unsere Version von Pink Floyds The Wall“, verrät Frontman Bellamy. „Wir haben eine auf dem Kopf stehende Pyramide gebaut, die voll mit Videoleinwänden ist. Während des Konzerts kommt sie immer weiter runter und frisst die Band praktisch auf, was natürlich sehr symbolisch ist. Am Ende springen wir aber heraus und entkommen“, erläutert er, „das wird ein ziemliches Erlebnis.“

Muse wurde 1994 in England gegründet. Die Band war beeinflusst von Grunge und wollte eine Alternative zum höchst populären Britpop bieten. 2003, nach einigen EP’s und zwei Alben, brachte Muse ihr drittes Werk auf den Markt. Endlich setzte auch der internationale Erfolg ein. Muse ging auf erste internationale Musiktournee.

Während die Vorgängeralben eher mit dramatischer Melancholie oder apokalyptischen Texten charakterisiert werden konnten, änderten Muse ihren Kurs und wirkten optimistisch. Das Album „The Resistance“ erschien am 11. September 2009 in Deutschland und erreichte noch am Erscheinungstag Platz 1 der deutschen iTunes-Albumcharts. Eine Woche nach Erscheinen setzten sich Muse in Großbritannien, Deutschland und einigen anderen Ländern an die Spitze der offiziellen Albumcharts. Im Juni 2012 gab die Band auf ihrer Homepage die Veröffentlichung des sechsten Studioalbums für September 2012 unter dem Namen „The 2nd Law“ bekannt. Der Song „Survival“ wurde als offizieller Song der Olympischen Sommerspiele 2012 ausgewählt.

Video-Tipp: „Madness“ von Muse

2013 sind Muse wieder auf internationalen Bühnen zu sehen und zu hören. „Man darf keine Angst vor dem eigenen Wahnsinn haben“, so Bellamy. Nicht umsonst wurden Muse für ihre Shows schon etliche Male als beste Liveband ausgezeichnet.

Das Album „The 2nd Law“ exklusiv im Spotify-Stream