Rauchige Stimme, ausdruckslose Gesichter: Die Heiterkeit meidet jegliche Gefühlsduselei und gibt sich dabei ganz unprätentiös der angenehm einfachen Musik hin. Gitarre, Schlagzeug und Bass spielen simpel gestrickte Melodien und begleiten Stella Sommers nölig-gehauchten Gesang und ihre Textfetzen, die weniger Gefühle als vielmehr kleine, teils absurde Begebenheiten beschreiben. Live ist Die Heiterkeit die wahrscheinlich coolste Frauenband, die die deutsche Musikszene derzeit zu bieten hat.

Video-Tipp: „Für den nächstbesten Dandy“ von Die Heiterkeit

Anika Haberecht