Wenn Tusq aus Schweden oder England kämen, wären sie längst Stars. Mit ihrer Mischung aus Indierock und Shoegaze würden sie dann The Soundtrack Of Our Lives und Motorpsycho den Rang ablaufen. Die vier Musiker, die vorher bei Bands wie Schrottgrenze, Herrenmagazin und D-Sailors spielten, kommen aber aus Hamburg und tingeln deshalb durch die Kellerclubs der Nation. Ihre Konzerte sind trotzdem groß: Wenn Sänger Uli Breitbach Orgel spielt oder sich das Akkordeon umhängt, dann klingt das nicht nur anders als alle anderen deutschen Indiebands, sondern es verleiht ihren Shows auch eine besondere Dynamik. Dass man sich zu Tusqs verspielten Melodien nicht nur herrlich in Gedanken verlieren, sondern auch tanzen kann, sollte man den Engländern oder Schweden mal sagen!

Video-Tipp: „Blocks & Bricks“ von Tusq