Parker, 1965 geboren, rannte in jungen Jahren von zu Hause weg und zog in die Bronx. Sein bekanntes Pseudonym nahm er in dieser Zeit als Tag beim Graffitisprühen an. Kurze Zeit später kam der Plattenvertrag zustande. In dieser Zeit war er in eine der bekanntesten Rivalitäten des frühen Hip Hops verwickelt. KRS One positionierte sich zunehmend politisch und machte sich vor allem durch sozialkritische Texte einen Namen innerhalb der New Yorker Szene. Mit seiner Kritik an der Gewalt und Drogen kam KRS One bei Jugendlichen sehr gut an und wurde dabei von Afrika Bambaata stark unterstützt.

Bekannt wurde er in der Hip-Hop Szene vor allem durch den Song „Sound Of Da Police“. Viele bemerkten ihn allerdings erst 1997, als er die Single „Step Into A World“ herausbrachte. In der Hip-Hop Szene stieß das auf taube Ohren, remixte KRS One doch zusammen mit P.Diddy (damals noch als Puff Daddy bekannt) und bekannte sich für viele somit zum Kommerz-Hip-Hop.

Video-Tipp: KRS One – „Sound Of Da Police“

Nun sah er die Chance, die Augen der Öffentlichkeit auf die angespannte Situation von überwiegend schwarzen Jugendlichen zu richten. Fortan gab er Vorlesungen in vielen Universitäten und referierte über die Situation der amerikanischen Großstadtghettos.

2007 erlitt Parker einen schweren Schicksalsschlag. Sein Sohn beendete durch einen Kopfschuss sein Leben. Er hatte schon lange vorher mit Depressionen zu kämpfen.

Anfang 2009 hielt KRS-One mit der HipHop Leadership Conference und dem Temple of HipHop einige Vorträge und erteilte über MySpace die Möglichkeit, ihn für HipHop-Seminare zu buchen.

Das „BDP Album“ exklusiv im Spotify-Stream