Eigentlich könnte Jon Bon Jovi eine ganz ruhige Kugel schieben. Schließlich hat er 130 Millionen Tonträger verkauft und mehr Geld verdient, als er je ausgeben könnte. Doch der 49-Jährige leidet unter gesteigertem Arbeitswahn. Sprich: Er lebt für den Erfolg und kann gar nicht genug Applaus bekommen. Deshalb nimmt er ständig neue Alben auf, geht auf Tour und spielt allabendlich eine dreistündige Show. Einfach weil die Jersey-Boys inzwischen so viele Hits haben, dass sie zur menschlichen Jukebox geworden sind und sie natürlich keinen aussparen. So ist Bon Jovi 2011 das perfekte Dienstleistungsunternehmen: mit gigantischer High-Tech-Show, einem Sänger, dessen schneeweiße Zähne selbst im Dunkeln leuchten und bei dem kein Feuerzeug kalt bleibt. Stadionrock für die ganze Familie.

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