Er ist der Godfather of Grunge. Neil Youngs Karriere begann 1966 mit der Band Buffalo Springfield und dauert bis heute an. Ende 1968 nahm er sein erstes Solo-Album „Neil Young“ auf. Young bewies im Laufe der Jahre eine große musikalische Wandlungsfähigkeit. Von Folk und Country bis hin zu Rockmusik, experimentierte Young stets und ständig. Für seinen unverwechselbaren Gitarrensound baute er sich einige Effektgeräte selbst.

Die depressive Stimmung, die in den nächsten Jahren seine Musik dominierte, rührte zu einem großen Teil vom Tod eines Roadies und dem eines Bandmitgliedes von Crazy Horse. (Danny Whitten) her. Das 1975 erschienene Album „Tonight“s The Night“ verarbeitet diese Erlebnisse und gilt für viele als Youngs Meisterwerk schlechthin. 1982 wechselte Neil Young zu Synthesizer-Sound und Vocoder-Sounds.

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1994 wurde Neil Young für seinen Beitrag zum Film Philadelphia für einen Oscar nominiert, den allerdings Bruce Springsteen für den Song Streets of Philadelphia aus dem gleichnamigen Film gewann. Im April 2005 wurde Young wegen eines Hirn-Aneurysmas behandelt. Das noch kurz vor seiner Operation aufgenommene Album „Prairie Wind“ kam Ende September 2005 heraus.

2012 erschienen als Neil Young & Crazy Horse in ihrer alten Besetzung die Alben „Americana“ und „Psychedelic Pill“.

Das Album „Psychedelic Pill“ exklusiv im Spotify-Stream