Punkrock spielte eine große Rolle vor der Gründung von Kettcar. Kurz nach der Bandgründung 2001 wurde die EP „Solange die dicke Frau noch singt, ist die Oper nicht zu Ende“ zum freien Download auf der Bandhomepage angeboten. Danach ging es steil nach oben für die Jungs.

In den vergangenen Jahren rockten sie die Hütte immer wieder, ohne dass sie überhaupt in einer waren: 2005 etwa spielten sie Hits wie „Landungsbrücken raus“ aus luftigen Höhen vom Dach des Hamburger Schauspielhauses herunter. 2008 veranstalteten sie ein „Sonnenaufgangskonzert“ zur unchristlichen Zeit um 5.43 Uhr. Ihr Album „Sylt“ stellte die Band gleich in sieben verschiedenen Clubs ihrer Heimatstadt vor.

Video-Tipp: Kettcar – Landungsbrücken raus

Auch der Rest der Republik hat die Gitarrenpopsongs der „hässlichen Typen vom Visions-Cover“ (Wiebusch) ins Herz geschlossen.
Was ist das Besondere an Kettcar? Sie nehmen sich nicht so ernst – auch wenn sie über ernste Themen singen. Über Hartz-IV-Frust etwa oder das Gefühl, ein Versager zu sein.

2012 hat die Band ihr viertes Studioalbum, das den Namen „Zwischen den Runden“ trägt, veröffentlicht.

Das Album „Zwischen den Runden“ exklusiv im Spotify-Stream