1982 kam das erste Album „The Sitting Room“ heraus. In den Folgejahren veröffentlichte Clark drei weitere Studioalben. 1987 ging Clark für drei Jahre nach Norwegen, begleitet mit einer Tour und weiteren Studioaufnahmen.

1996 stellten verschiedene Bands, Produzenten und DJs ein Tribute-Album mit Techno-Remixen von Anne Clarks Songs zusammen, das 1997 unter dem Titel „Wordprocessing“ veröffentlicht wurde und Clarks Einfluss auf Musiker dieses Genres dokumentiert.

Ab 2002 widmete sich die Songwriterin wieder verstärkt der elektronischen Musik. Anne Clark war fortan als Gastsängerin in Songs mehrerer anderer Musikgruppen zu hören. Dazu gehörte 2002 die in vielen Dance-Charts bis auf Platz 1 gestiegene und damit sehr erfolgreiche Single „The Hardest Heart“ des deutschen DJ-Duos Blank & Jones.

Im September 2007 begann Anne Clark beim Musiker und Produzenten Xabec in Leipzig mit den Aufnahmen für ihr Studioalbum „The Smallest Acts of Kindness“, das seit dem 26. September 2008 auf dem deutschen Markt erhältlich ist. Es ist ihr erstes Album mit eigenen Texten seit 12 Jahren.

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Dank Hits wie „Our Darkness“ oder „Sleeper in Metropolis“ wird die Londonerin Anne Clark nach wie vor im Synthiepop verordnet. Dabei ist nur ihr markanter Spoken-Word-Stakkatogesang als stilistische Konstante auszumachen. Musikalisch bediente sich die 49-jährige im Lauf der Jahre auch bei Folk, Klassik, Rock, Avantgarde und Dance, stets mit erhobenem Zeigefinger.

Für ihre Konzerte bedeutet dies ein Wechselspiel zwischen melancholischem Folk, elektronischen Beats und dramatischen Weltschmerzballaden. Die größten Momente des Abends bleiben ihre Hits: zeitlose Hymnen der ersten Dark-Wave-Generation.

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