Gegründet wurde die Band bereits 1982 in New York. Die ersten Konzerte im Großraum New York endeten allerdings meist in wüsten Schlägereien. Die Gruppe agierte als Skinhead-Band mit Springerstiefeln und Tarnhosen, denen immer wieder die aggressive Propagierung rechten Gedankenguts vorgeworfen wurde. „Victim In Pain“, das Debütalbum der Band aus dem Jahr 1984 stellte den Prototyp des New York Hardcores dar. Nach dem großen Erfolg des Thrash Metals in den USA setzte auch bei Agnostic Front eine Hinwendung zu Metal-Elementen ein. Das Nachfolgealbum „Cause For Alarm“ von 1986 trägt zu dieser Entwicklung bei. 1990 folgte die erste Europatournee. Da Frontmann Miret allerdings kein gültiges Visum besaß, musste er in die USA zurückkehren.

Video Tipp: Agnostic Front – Gotta Go

„One Voice“ erschien 1992 und war das erste Studioalbum seit fünf Jahren. Das Album floppte, die Band konnte von der gerade grassierenden Crossover-Welle um Biohazard nicht profitieren und hatte einen Großteil ihrer Anhängerschaft verloren. Nach einer weiteren Europa-Tournee machten sich interne Spannungen zwischen den Gründungsmitgliedern Miret und Stigma bemerkbar. Die beiden verband seit den frühen 80ern eine Art Hassliebe, die immer wieder eskalierte. Die Band trennte sich, man kümmerte sich jeweils um eigene musikalische Projekte. Bei einem Konzert trafen Miret und Stigma wieder zusammen und entschieden sich für eine Reunion. Das Album „Something’s Gotta Give“ erschien 1998. Mittlerweile blicken Agnostic Front auf über 30 Jahre Bandgeschichte zurück. 2011 erschien mit „My Life My Way“ ein neues Studioalbum der Band.

Das Album „My Life My Way“ exklusiv im Spotify-Stream