Mo, 26. August 2019 Uhr
Prinz.de  ›  Musik  ›  PRINZ stellt vor: Oceana

PRINZ stellt vor: Oceana

Kommt der nächste Soul-Star aus Deutschland? Oceana hat definitiv das Talent dafür.
 



Nachdem Oceana bereits 2012 bei der EM die schönste Nebensache der Welt mit ihrem europaweiten Chart-Topper „Endless Summer“ bereicherte und u.a. beim Finale in Kiew vor 80.000 Zuschauer im Stadion und etwa 500 Millionen Fans vor den TV-Geräten auftrat, meldet sie sich nun mit ihrer brandneuen Single „Everybody“ in den Sommer der Fußball-Weltmeisterschaft zurück.

Everybody“ ist kein Klischeesong, sondern eine durch die großartige Hookline angefeuerte Beach-La-Olá-Welle, die sowohl fußballfaszinierte Couch Potatoes als auch erwartungsfrohe Public Viewing Fans in den Groove des Sommers bringt.  Wie locker Oceana in ihrer Musik stilistische Rahmen sprengt, spürt man bei jeder ihrer Singles. Wenn man sich ihre Vita ansieht, wird auch klar, warum die junge Künstlerin keine Grenzen kennt: Geboren wurde sie in Rissen bei Hamburg als Tochter einer deutschen Modedesignerin, die lange in Paris und New York wohnte. Ihr Vater ist Franzose mit karibischen Wurzeln, der als DJ und Musiker in Boston lebte. Aufgewachsen ist sie sowohl in den Vereinigten Staaten als auch in Hamburg. Schon mit 16 ist sie dann losgezogen, um sich einen eigenen Weg zu suchen, der alles andere als gradlinig ist. Das Multitalent arbeitete als Tanzchoreografin mit Seeed und Fettes Brot, verzauberte das Kulturfernsehpublikum mit ihrer Moderation der deutsch-französischen Sendung „Arte Lounge“ und spielte in der Neuverfilmung von Jerry Cotton mit Christian Ulmen, wo ihr die Rolle der Barsängerin wie auf den hübschen Leib geschrieben wurde.

Maßgeblich beeinflußt wurde sie von den heimischen CDs und Vinylplatten von Billie Holiday und Etta James. Erste nachhaltige Erfahrungen mit Jazz, Funk und Blues Musik machte sie dann mit Maceo Parker, einem Freund ihrer Familie, mit dem sie des Öfteren auf der Bühne stand und der durch den Satz: „You’re ready now, do your own thing“ alles ins Rollen brachte. Durch ihn wurde Oceanas musikalische Ausrichtung beinflußt: Feste Bläsersätze, das Wurlitzer Piano, elektronische Gitarren-Tremolo-Effekte aus Vox Verstärkern, Instrumentierungen wie sie beim Swing Beat -und Motown Sound der 60ies kombiniert wurden, prägen die Stilistik ihrer Aufnahmen. Durch die Verknüpfung mit zeitgenössischen Soul- und Hip-Hop Beats hat Oceana ihren unverkennbaren Sound gefunden. Die umtriebige Kosmopolitin lebte die letzten Jahre in Paris, Hamburg, London, New York, Los Angeles und einige Zeit auf Martinique, um ihre karibischen Wurzeln zu entdecken. Ihr Album hat sie Ende 2008 in New York und Hamburg aufgenommen. 2012 erschien der Nachfolger „My House“. Nun steht ihre neue Single in den Läden – bereit Deutschland im Sturm zu erobern.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.