Mit dem Rodeln ist das ja so eine Sache: Als Kind ist man immer der Depp, der keine Mädchen abkriegt, weil man nur Schlitten fährt und nicht Ski. Als deutscher Olympiafunktionär ist man glücklich, dass es die Sportart gibt, weil fast immer Menschen mit bayrischen Namen gewinnen. Wer selbst Interesse am Bobfahren und Rodeln hat, darf jetzt mal mitfahren. Zwar dauert die Fahrt im „Bob-Taxi“ nur eine knappe Minute, aber die Strecke am Königssee gilt als die anspruchvollste im Weltcup: 1200 Meter, 14 Kurven, 130 Stundenkilometer.
Und am Ende ein Zettel: das „Bob-Diplom“.