Sein Leben in New York: Gemeinsam mit seiner Frau, dem Ex-Calvin-Klein- Model Elizabeth Moses, lebt Evan Dando im Financial District von Manhattan. Am 11. September 2001 sah er von seiner Dachterrasse aus, wie die Flugzeuge in die Twin Towers flogen. „In dem Moment wusste ich, dass ich unbedingt überleben wollte. Es brachte mich dazu, mit dem Trinken aufzuhören. Der Lärm war enorm. Es klang wie eine Mischung aus den hohen Tönen von Hüsker Dü und den tiefen Bässe von Dr. Dre“, erzählte Dando 2005 der „Times“.

Seine Launen: Evan Dando zeigt der Welt gern mal seinen Stinkefinger, hat aber eigentlich ein sonniges Gemüt. Nichts, was er tut, ist vorhersehbar. Kürzlich klagte er im australischen Magazin „Rave“: „Es gibt nur noch so wenig reale Dinge in dieser Welt. Alles ist doppelt und dreifach überprüft, sodass kein Raum mehr für Improvisation bleibt. Dabei geht es beim Musikmachen doch auch mal darum, das Publikum spüren zu lassen, dass man nervös ist.“

Seine Frauen: Als Junge machte er Werbung für Marmelade, später avancierte der schöne Troubadour zum Liebling aller Indiegirls. Aus Neid auf sein gutes Aussehen widmete ihm die Band Noise Addict den Song „I Wish I Was Him“. Hübsche Freundinnen hatte Dando schon immer. Mit Kate Moss und Liv Tyler ist er seit den frühen neunziger Jahren befreundet. Mit letzterer drehte er 1994 den Film „Heavy“. Sie inspirierte ihn zu der Zeile „I feel like Steven is my father“ in dem Song „C’mon Daddy“, nachdem sie ihm von ihrem Verdacht erzählt hatte, Steven Tyler von Aerosmith könne ihr Vater sein.