1. Wie man sein Flirtkonto ins Plus bringt
„Stell dir vor, du hast einen riesigen Strauß Blumen unter dem Arm und verschenkst sie einzeln auf der Straße an wildfremde Menschen. Wenn du hundert Mal ein nettes Lächeln oder ein beiläufiges Kompliment verschenkst und 98 Mal ein nettes Feedback darauf bekommst, dann geht dein Flirtkonto ins Plus, und du fühlst du dich richtig gut. Du merkst, ich bin ein guter Typ, und ich kann es schaffen, dass die Leute positiv auf mich regagieren. Das macht Spaß! Und Leute, die Spaß haben, die wollen wir doch auch beim Flirten kennen lernen!“

2. Warum man nicht jedem / jeder gefallen muss
„Wenn ich ein Kuchen wäre, so wäre ich ein leckerer Schokoladenkuchen. Zu meiner Rechten am Büfett steht eine Linzer Torte, zu meiner Linken ein Erdbeerkuchen. Doch keiner der Kunden rührt mich an, alle stürzen sich auf den Erdbeerkuchen. Was stimmt denn nicht mit mir? Doch nach einiger Zeit kommt jemand ans Büfett, denkt sich ,Oh, Schokokuchen – geil!‘ und schnappt sich ein Riesenstück. Mit dieser kleinen Geschichte will ich sagen: Wir haben alle unterschiedliche Geschmäcker. Man muss nicht jedem Menschen gefallen. Doch man sollte mit Leib und Seele das Beste von sich selbst sein. Der tollste Schokokuchen! Einer meiner Kursteilnehmer sprang nach dieser Geschichte auf und schrie: ,Ich bin eine Donauwelle!'“

3. Warum auch die Optik eine große Rolle spielt
„Wenn du ein Massageöl wärst und in so einer langweiligen Plastikflasche mit ’nem braunen Karton drum herum stecken würdest – wer sollte dich denn dann kaufen, selbst wenn du das weltbeste Öl wärst? Ich mache mir Gedanken über eine schöne Verpackung, die für das steht, was sich drinnen versteckt. Gib mir einen tollen Namen, wähle eine schöne Schrift und eine leuchtende Farbe. There you go! Frauen sowie Männer sollten ihre optischen Vorzüge zu betonen wissen, und sich auch mal an etwas Neues herantrauen.“

5. Welche Schwächen erlaubt sind
„Als Kinder stolpern wir geradeaus vorwärts, egal wohin. Wir denken, die Welt gehört uns, lächeln jeden an und dürfen nach allem greifen, was wir haben wollen. Irgendwann fangen wir an zu kommunizieren. Dann kommen die Leute, die sagen: Das tut man nicht, das gehört sich nicht. Das darfst du nicht. Unser Spielraum wird immer kleiner. Wir passen uns an, und wir lernen immer mehr, was wir nicht dürfen, nicht können, niemals erreichen werden. Leider leben wir in einer Gesellschaft, in der wir eher kritisiert statt gelobt werden. Viele Menschen können ihre vermeintlichen Schwächen viel einfacher aufzählen als ihre Stärken und machen sich allein dadurch schwächer. Was ist eigentlich eine Schwäche, frage ich mich dann. Meine Schwächen sind: schöne Männer, tolle Schuhe und gutes Essen!“

Wieso man mit positiven Gedanken mehr Erfolg hat
„Jeder bekommt immer genau das, worauf er sich konzentriert. Manche Menschen konzentrieren sich zu stark auf die negativen Erfahrungen, die sie im Leben gemacht haben. Sie denken: Mein zukünftiger Partner sollte nicht so unkommunikativ oder so verletzend wie mein voriger Partner sein. Das ist so, als würde ich zu dir sagen: ,Denk jetzt auf keinen Fall an einen afrikanischen Elefanten. Stell dir auf keinen Fall vor, dass auf seinem Rücken ein kleiner Affe sitzt. Der Affe trägt keinen roten Hut.“ – Woran denkst du? Eben.“